Castello

Castello ist der größte Sestiere Venedigs und erstreckt sich von San Marco und Cannaregio im Westen bis zu den Inseln San Pietro und Sant'Elena im Osten. Der Name leitet sich von der alten Festung ab, die einst auf San Pietro stand. Bis zum Jahr 1807 galt die Insel wegen ihrer Kathedrale als religiöses Zentrum Venedigs. In Castello standen Industrie und Handwerk im Mittelpunkt, denn auf der großen Werft, dem Arsenale, liefen jahrhundertelang Kriegs- und Handelsschiffe vom Stapel.

 

 

Wer nicht gut zu Fuß ist, für den kann Venedig leicht zur Qual werden, denn zum einen gibt's ne Menge Brücken und zum anderen ist das Pflaster teilweise sehr uneben

Man wundert sich immer wieder, wie viele kleine Läden es in diesem Gassengewirr gibt

Noch einige Eindrücke aus dem Castello


alter Trinkbrunnen

 

Der Touristenstrom zieht sich durch ein Gässchen im Castello. Es gibt ja so viel zum Einkaufen ...

Leider ist dabei auch eine ganze Menge Kitsch, wie die unvermeidlichen beleuchteten Plastikgondeln

Man ist bei all den vielen Gässchen immer wieder überrascht plötzlich an einen der lichtdurchfluteten Plätze Venedigs zu landen. Dort findet sich auch oft ein Cafe, wo man sich bei einem Tässchen Kaffee ausruhen kann und einen der vielen Palazzi bewundern kann

Einer der größeren Campi im "Castello" ist der Campo di S. Maria Formosa

Bevor man von der Calle d. Bande aus über eine kleine Brücke kommt sieht man bereits das Campo di S. Maria Formosa
Die Chiesa S. Maria Formosa ist eine beeindruckende Kirche mit einem zur Abwechslung mal geraden Turm ...

... und einem kleinen Seitenanbau, in dessem Schatten ein paar Bänke zum Ausruhen einladen, es sei denn, man bevorzugt den Schatten eines kleinen Cafes

Vom Campo di S. Maria Formosa aus sieht man den altertümlichen Palazzo Malpiero Trevisan

Auf dem Campo di S. Maria Formosa befindet sich auch die zweite Gasse des Erdkreises. Diese Benennung könnte man auch als Ausdruck des Stolzes der Venezianer auf ihre Stadt sehen.

Venedig zieht die ganze Welt an, wie man an den beiden Bildern sieht. Es waren immerhin 5 Gondeln mit Touristen aus China, die dem unvermeidlichen Gesang eines Gondoliere andächtig lauschten. Dieser fiel fast aus dem Boot, als meine Frau in den Gesang einstimmte, und er konnte gerade noch meinem Hundejaulen, das ich bereits auf der Zunge hatte, entkommen. O Sole mio, das alte "Schusterlied", ist nicht jedermanns Geschmack.

Wer ein wenig auf den Spuren des Commissario Brunetti wandeln möchte, kann schon von der Anlegestelle San Zaccharia die Chiesa San Lorenzo mit ihrem schiefen Turm sehen, die sich in unmittelbarer Nähe der Questura befindet

Die Questura befindet sich am Rio S. Lorenzo in unmittelbarer Nähe der Polizia del Stato

Polizia del Stato

Über den Rio dell' Osmarin führt uns der Weg wieder in Richtung Markusplatz

Einer der bekanntesten Anziehungspunkte des Sestiero "Castello" sind aber die Giardini.

Anlegestelle der Giardini

Auf dem Gelände der Giardini findet die weltberühmte Biennale statt. Ausserdem laden die Giardini auch zum Ausruhen ein, weil es eine Reihe von Bänken im Schatten gibt und man ein bisschen dem nervigen Touristenstrom Venedigs entfliehen kann.

 

Von der Anlegestelle Giardini gelangt man über die Brücke ins Viertel Arsenale

 

Hier Bilder von der Fähre aus auf den Stadtviertelbereich des Arsenale

 

zurück zu Übersicht der Sestiere